Logo

Gastrointestinale Tumore

Bösartige Tumorzellen haben im Gegensatz zu gesunden Körperzellen die Eigenschaft, sich unkontrolliert zu teilen. Dies führt zu einem Wachstum des Tumors, bei dem zum Teil andere Organe verdrängt werden oder die bösartigen Zellen sogar in diese hineinwachsen.
Dieses übermäßige Wachstum führt zu einer charakteristischen Besonderheit bösartiger Zellen: Bei der Teilung gesunder Körperzellen kommt es regelmäßig zu Fehlern bei der Vervielfältigung des Erbguts, die allerdings durch natürliche Reparaturprozesse schnell detektiert und geheilt werden. Anders ist das bei Tumorzellen: Durch das unkontrollierte Wachstum entstehen hier deutlich mehr genetische Veränderungen. Die körpereigenen Reparatursysteme stoßen dadurch an ihre Grenzen und schaffen es nicht mehr, solche Schäden zu reparieren. Aus diesem Grund entstehen Unterschiede im Erbgut von Tumorzellen und normalen Zellen, die man messen kann.

Was misst der Test eigentlich?
Der TheraSure CNI Monitor Bluttest misst die Konzentration von Tumor-DNA im Blutplasma.

 

Wie wird Tumor-DNA gemessen?

  • Bösartige Tumore weisen zahlreiche Veränderungen Erbguts (Genoms) auf.
  • Das macht Tumor-DNA von der ererbten DNA unterscheidbar.
  • Alle Tumore haben größere Abschnitte des Genoms, die
    • verloren gegangen sind
    • vermehrt vorliegen
    • Stichwort „Kopiezahlveränderungen“ oder auch Aneuploidie
  • Der Test nutzt diese Veränderungen zur Unterscheidung von normaler DNA zu Tumor-DNA und quantifiziert damit die zirkulierende Menge Tumor-DNA.
  • Da nahezu alle Tumoren solche sogenannten Aneuploidien aufweisen, ist der Test universell anwendbar.
  • Die Technik ist extrem sensitiv und kann bereits ca. 0.5% Tumor-DNA im Blutplasma nachweisen.

Das Verfahren ist für die medizinische Diagnostik in dem Labor von amedes akkreditiert und wird mit den bekannten Qualitätsstandards durchgeführt.